Ein goldener Herbsttag erwartete die WG 13 am 29. Oktober zur Rundwanderung um die Talsperre Klingenberg. Zehn Wanderfreunde machten sich auf den rund 10 km langen Weg um die damals höchste Staumauer Sachsens. Von 1908 bis 1914 erbaut, ist sie mit 38 m Höhe ein imposantes Bauwerk, das sogar einen eigenen Aussichtspunkt auf der Mauer besitzt. Besonders interessant ist, dass die Staumauer nur durch ihr Eigengewicht dem Wasserdruck standhält, es ist also keine Betonmauer im eigentlichen Sinn, auch wenn es äußerlich so aussieht. Beim Jahrhunderthochwasser 2002 schaffte es das Rückhaltebecken nicht, die Wassermassen aufzuhalten und das Wasser stürzte über die Dammkrone, wobei es erhebliche Schäden verursachte, von den immensen Schäden talab gar nicht zu reden.

Die Wanderung führte uns herrlich am Ufer des See`s entlang, vorbei am Dorotheenfelsen, etlichen neuen Sitzgelegenheiten mit schöner Aussicht auf das Wasser bis zur Vorsperre am südlichen Ende des Stausees. Nach einer kleinen Mittagsrast in herrlichem Sonnenschein ging es weiter, um an der Blutkiefer die schaurige Geschichte von Margarethe und dem Gutsbefohlenen Pellmann zu vernehmen, der seiner Strafe nicht entging und von einem Baum erschlagen wurde.
Vorbei an ehemaligen Mühlenstandorten ging es eine kurze Strecke bergauf zum ehemaligen Bergimbiss “Zum Hüttenwirt”, wo eine weitere kurze Rast den Blick über die Wiesen und den Tharanter Wald ermöglichte. Nicht mehr weit hin, und die kleine, aber feine Runde um die Talsperre war geschafft. Auch der mitlaufende Hund hat trotz seiner schon 11 Jahre alles gut überstanden.
Es war wieder schön gewesen.
Die WG 13 läd übrigens am 3. Dezember zur Traditionswanderung zum Weihnachtsbaumpfad Kunnersdorf ein. Infos im Newsletter und hier auf der Webseite.
–> Danke für den Text, lieber Matthias!