Ein unvergessliches Wochenende mit Capra Ibex auf der Sporthütte Geising
Zeitraum: 11.09.2026 bis 13.09.2026
Schon vor der eigentlichen Abreise begann für uns das gemeinsame Erlebnis: Zusammen mit Ricarda und Philipp ging ich einkaufen, um uns mit Säften und leckeren Zutaten für ein geplantes vegetarisches Grillen einzudecken. Gut ausgerüstet und voller Vorfreude machten wir uns mit unserer Herde, auf den Weg zur Geisinger Hütte. Dort angekommen, räumten wir zuerst unser Gepäck und das Kletterzeug ein. Nach einem gemeinsamen Abendessen ließen wir den Anreisetag mit einem ultimativen Spieleabend, bei dem viel gelacht wurde, zu Ende gehen.
Der Samstag begann nach einem stärkenden Frühstück mit dem Aufbruch zum Grafenstein. Bevor wir uns in die Gurte warfen, stimmten wir uns mit einer kurzen Meditation auf den Fels ein, um die nötige Ruhe und Konzentration zu finden. Danach ging es richtig los: Wir übten das Vorstiegsklettern und das Setzen von mobilen Sicherungsmitteln wie Keilen und Friends. Neben den sportlichen Herausforderungen gab es auch zwei besondere Highlights am Fels. Zum einen leistete uns ein kleines Wiesel Gesellschaft, das unermüdlich durch unser Lager huschte und uns beobachtete. Zum anderen bewies Mascha ein gutes Auge: Sie entdeckte einen festsitzenden Friend in einer Felsspalte, den sie geschickt ausbaute und stolz mitnahm.
Auf dem Rückweg zu den Autos hielten wir noch Ausschau nach Pilzen und wurden tatsächlich fündig. Zurück an der Geisinger Hütte stellten wir sogleich den Grill raus. Bei veganen Würstchen, gefüllten Pilzen und reichlich geschmolzenem Käse feierten wir den gelungenen Klettertag. Im Anschluss setzten wir uns noch für eine kurze Einheit theoretischen Kletterunterrichts zusammen, um unser Wissen weiter zu vertiefen, bevor wir den Abend entspannt ausklingen ließen.
Am Sonntagmorgen frühstückten wir ein letztes Mal gemeinsam auf der Hütte und packten unsere Sachen. Danach besuchten wir das Bergbau-Museum in Altenberg. Dort ging es für uns tief hinab in den Stollen: Unter Tage stellten wir den harten Alltag der Bergleute nach, wobei jeder von uns eine eigene Rolle übernahm – vom Steiger bis hin zum Sprengmeister. Nachdem wir uns im Museum gründlich umgeschaut hatten, brachen wir zum Kahleberg auf. Oben angekommen, belohnten wir uns am Imbiss alle noch mit einer Stärkung. Danach stiegen wir wieder ab, liefen zurück zu den Autos und traten schließlich glücklich und voller toller Erinnerungen die Heimreise an.
Text: Lenny Czakaj
Fotos: Philipp Liebscher
































































