Nach langer Zeit ging es für unsere Leistungsgruppe Capra Ibex wieder auf die Vereinshütte in Obervogelgesang. Am Freitagnachmittag wurde Andie’s Fahrgemeinschaft (Andie, Anna, Jonathan und Theresa) schon von Philipp, Melina, Luis und Hilda erwartet. Bevor es Abendessen gab, machten wir Kinder es uns am Kamin bequem und beobachteten das Feuer, denn es galt Handyverbot. Luis spielte außerdem Gitarre.  

Nach dem Abendessen, welches sich jeder selbst mitbringen und vorbereiten sollte, redeten wir über das, was wir dieses Wochenende an Zielen hatten. Viele von uns wollten sich im traditionellen Schlingenlegen verbessern, um auch für die Dolomiten vorbereitet zu sein, die der Hauptgrund für das Hüttenwochenende waren. Nachdem wir uns alle ausgetauscht hatten, spielten wir (Hilda, Luis und Theresa) noch lange Mensch Ärger dich nicht. Aber auch wir machten uns irgendwann auf ins Bett.
Am nächsten Morgen hieß es, um 05.50 Uhr aufstehen Frühstücken, fertigmachen und los! Denn es ging zum Thürmsdorfer Stein. Karin und Christian stießen auch noch zu uns hinzu.

Am Thürmsdorfer Stein angekommen, kletterten wir in unseren dreier/vierer Seilschaften bis circa 16.00 Uhr. Es war ein wunderbarer, sonniger warmer Samstag und der Felsen bot viele verschiedene Routen, bei denen man gut das Schlingenlegen üben konnte.

Jedoch machten sich einige von uns auch schon etwas früher auf den Weg zurück zur Hütte, um Abendessen vorzubereiten. Es gab Nudeln á la Philipp, nicht zu scharf, aber auch nicht zu nüchtern.

Am Abend nach dem Abendessen gab es noch eine kleine Auswertung des Tages. Auch an diesem Abend spielte Luis uns wieder etwas auf der Gitarre vor und wir spielten wieder Mensch Ärger dich nicht. Dann mussten wir aber auch schon wieder ins Bett, denn Sonntagmorgen mussten wir wieder um 05.50 Uhr aufstehen. Nachdem wir gefrühstückt, unsere Sachen zusammengepackt und die Hütte saubergemacht hatten, ging es um 07.30 Uhr vom Parkplatz aus zum nächsten Kletterziel ins Bielatal: zum Lausbub und zur Glasergrundscheibe.

Früh war es etwas kalt und zugezogen, aber das änderte sich. Schon bald kletterten wir in Strahlendem Sonnenschein. Dieses Mal bildeten wir aber Zweierseielschaften. Da der Lausbub nicht besonders groß war, gab es schon bald ein Gedränge auf dem Gipfel. Nach dem Lausbub machten wir uns auf den Weg zur Glasergrundscheibe. Hier machten wir auch eine Mittagspause und hingen unsere Hängematten an. Nach der Mittagspause wurde weiter geklettert. Nachdem wir genug geklettert sind, machten wir uns auf den Rückweg. Doch bevor wir nach Hause fuhren, gab es unten am Kiosk noch ein leckeres Eis und wir unterhielten uns.

Nach dem Eis gingen wir zu den Autos zurück und verabschiedeten uns. So schnell ging das Wochenende leider wieder um. Wir konnten alle schöne Erfahrungen sammeln, neue Dinge lernen und uns ausprobieren und die Dolomiten rücken immer näher!

–> Danke für den Text, liebe Theresa! 🙂