Am 11.04.2026 startete ein stark dezimierter 3köpfiger Bergfex ab Reinhardtsdorf-Schöna Richtung Forststeig und damit in das Herz der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Angekündigt waren 27 km und ca. 710m stetes auf und ab. Und ja, es war kein Spaziergang, aber auch keine Ochsentour. Zum Schluss hatten wir eine reine Laufzeit von 5:38h und 770 Höhenmeter. Im mystischen Nebel ging es auf den großen Zschirnstein und ab dem steilen Abstieg von diesem Gipfel begleitete uns bester Sonnenschein und blauer Himmel. Wir fanden schnell unseren gemeinsamen „Tritt“ und konnten entspannt mehrere Trinkpausen, ein zweites Frühstück und ein Mittagspicknick an der Grenzbaude einlegen. Lange Strecken führten uns auf schmalen Grenzpfaden durch traumhafte Natur fernab von der Zivilisation. Das Herz hüpfte beim entdecken lebendiger Felsformationen, einiger Quellbäche und reichlich nachwachsenden jungen Bäumen in den vormals durch Bruch sehr trist wirkenden Flächen. Der Forststeig ist eine der wenigen echten Trekkingtouren in Deutschland, bei der man legal im Wald in kleinen Hütten Quartier nehmen, biwakieren oder Zelten kann. Auf unserem Teil der Strecke liegt das Zschirnstein-Biwaq mit Gipfelblick, die Grenzbaude auf einem kleinen Abstecher vom Grenzweg und das Taubenteich-Biwak, ohne Tauben, aber dafür mit hunderten von Fröschen. 3 von 11 ausgewiesenen Trekkingplätzen. Ein paar Kuriositäten und Begegnungen der besonderen Art waren auch dabei.

Wie schließe ich das jetzt lateinisch? Parvum montis experimentum – finis coronat opus! Kleines Berg-Experiment – das Ende krönt das Werk!

Wir sehen uns im Herbst… zum Bergtest 2026 oder im nächsten Jahr zum Abenteuer Forststeig-Trekking!

Eure Bergfexin Anke