Eigentlich… wird bei einer Wanderung im Mondschein die Landschaft in ein magisches, silbriges Licht getaucht. Die 16 Bergfexe hatten auf ihrer abendlichen Light-Tour um den Senftenberger See am 01.02.26 keine Sicht auf den Mond, also keine Beleuchtung von oben …ABER dafür gab es für hiesige Verhältnisse reichlich Schnee der uns die bekannten Pfade im Dunklen in einem anderen Credo präsentierte und den Weg fasst durchgängig in ein friedliches Weiß tauchte.

Es war für uns eine Zeit, die Stille zu genießen, gute Gespräche zu führen und die Schönheit der Natur neu zu entdecken. Zwischendurch gab es, wie angekündigt, immer wieder ein bisschen was von dem fast verlorengegangenen Wissen zum Leben nach den Mondphasen.

Das magische Erlebnis war nicht nur in die Dunkelheit hineinzulaufen, sondern auch mit unseren Stirnlampen den Aussichtsturm an der Südsee zu besteigen und abseits des Radweges auf schmalen Pfaden direkt am Ufer in Gänsereihe zu gehen und die urigen Lichtspiele der Stirnlampen wahr zu nehmen.

Die eisige Nachtluft konnte die Stimmung nicht trüben, der Zauber der Nacht war übermächtig, der See komplett zugefroren.

Resümee: knapp 18 km, 3 Stunden 25 Minuten reine Laufzeit, keine erfrorenen Zehen und alle sind heil am Ziel im hübsch beleuchteten Stadthafen angekommen.

Der nächste Vollmond kommt bestimmt!

—> Danke für die schöne Tour und den Text, liebe Anke!