Herbstliches Capra-Wochenende auf unserer Sedlitzer Hütte
(Zeitraum: 16.10.2026 bis 18.10.2026)
Ein entspanntes Wanderwochenende sollte es werden, ein spannendes wurde es außerdem.
Zug um Zug ging es zu den Startpunkten unserer Wanderausflüge in die Sächsische Schweiz. Nach der erstmaligen Fährfahrt über die Elbe führte uns unsere Samstagsroute, abseits der über unsere Ausrüstung nicht schlecht staunenden Touristenströme, von der Tiedgeaussicht auf den schmalen Pfad der Rahmhanke. Unter kundiger Führung von Philipp Liebscher wurden allzu ausgesetzte Passagen von Hilda gekonnt gesichert. Bei der Rast auf dem Wartturm waren die aufregendsten Abschnitte bereits geschafft und die herrliche Aussicht über das Elbtal konnte genossen werden. Retour ging es durch den wilden Hirschgrund, über das Getümmel auf der Basteibrücke zurück nach Rathen, wobei das ein oder andere Trdelník am Wegesrand daran glauben musste. Abends wurde es dann doch gemütlich am Holzofen – bei Pizza, Pasta sowie UNO alà Philippe zum Dessert. Neu auf der Spielekarte stand außerdem Bohnanza, welches mit viel Elan ausgehandelt wurde.
Gestärkt vom köstlichen Rührei der beiden Chefköche Lenny und Carl führte uns unsere sonntägliche Tour von Königstein über einige aufreibende Höhenmeter auf den Lilienstein, welcher seine umnebelte Silhouette nur Schritt für Schritt preisgab. Oben angekommen war die Stimmung heiter, die zahlreichen Aussichten etwas wolkig. So passte es auch, dass beim spontanen Galgenraten auf sandigem Grund das „Wolkenmeer“ zu enträtseln war. Den Nordabstieg hinab ging es zum nochmaligen Tagesziel Rathen, wobei auf den intuitiv von Melina gewählten Pfaden entlang des Felsgrades oberhalb der Elbe, der ein oder andere Maronenröhrling seinen Weg aus dem saftig grünen Wald in den Beutel eines Pilzfreundes fand. Nach der vierten und letzten Fährfahrt wurde zum krönenden Abschluss des Wochenendes die sächsische Eismanufaktur von den acht teilnehmenden Bergfreunden und ihrem hörnernen Maskottchen “Pablo el Rocko” aufgesucht und entspannt dem Treiben an der Elbe zugeschaut.
Text: Philipp Soltau
Bilder: Philipp Liebscher









































































