Was für ein Tag! Die MTB-Gruppe der Sedlitzer Bergfreunde machte sich auf den Weg in den Bikepark Black Mountain nach Elstra – und eines war schnell klar: Langeweile würde hier garantiert nicht aufkommen. Mit dabei waren Evan, Nico, Jannis, Elias sowie Michael und Steven, die als erfahrene Begleiter jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen.

Für Elias und mich begann das Abenteuer bereits am Vorabend. Mit unserem Wohnmobil reisten wir schon früher an und übernachteten direkt am Bikepark. So bot sich die seltene Gelegenheit, die Proline in aller Ruhe zu Fuß zu erkunden. Ohne laufenden Bikebetrieb konnten wir jede Schlüsselstelle genau unter die Lupe nehmen – ein echter Vorteil, den man nicht alle Tage bekommt und eine perfekte Vorbereitung auf den nächsten Morgen.

Am Sonntag wurde endlich gefahren. Zunächst rollten wir locker die Flowline hinunter, um uns an den Untergrund und die Geschwindigkeit zu gewöhnen. Anschließend ging es auf die Jumpline, wo fleißig an Technik, Timing und Airtime gearbeitet wurde. Hier wurde geflogen, gelandet, ausprobiert und natürlich auch kräftig gejubelt, wenn ein Sprung wieder ein Stück besser gelang.

Für Evan war dieser Tag ein ganz besonderer. Er erhielt seine verdiente Downhill-Prämie – eine tolle Anerkennung für seinen Einsatz und seine fahrerische Entwicklung. Mit dieser Auszeichnung im Rücken zeigte er anschließend eindrucksvoll, warum er sie sich verdient hatte.

Ein weiteres Highlight wartete auf Elias und Jannis: Beide wagten sich zum ersten Mal auf die legendäre Proline. Steile Stufen, technische Passagen und anspruchsvolle Linien sorgten zunächst für gehörigen Respekt. Dank der guten Vorbereitung, gegenseitiger Unterstützung und einer ordentlichen Portion Mut meisterten beide ihre Premiere jedoch mit Bravour – ein Moment, auf den sie zu Recht stolz sein können.

Auch wenn es von außen vielleicht nicht so aussieht – wer glaubt, dass ein Bikepark mit Lift nur gemütliches Bergabrollen bedeutet, irrt gewaltig. Die vielen Abfahrten, die ständige Konzentration und das aktive Arbeiten auf dem Bike fordern Kraft und Ausdauer. Entsprechend willkommen war die ausgiebige Mittagspause. Dank unserer rollenden Küche mussten wir auf nichts verzichten: Mit einer leckeren Mittagsverpflegung konnten wir unsere Energiespeicher wieder auffüllen und gestärkt in die zweite Hälfte des Tages starten.

Natürlich blieb es nicht bei ein paar Abfahrten. Bis zum Abend wurden zahlreiche Runs absolviert, bevor es zum traditionellen Abschluss noch einmal auf den Pumptrack ging.

Fazit: Ein rundum gelungener Ausflug mit jeder Menge Action, neuen Herausforderungen und vielen persönlichen Erfolgserlebnissen. Vor allem aber war es wieder ein Tag, an dem Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und die gemeinsame Leidenschaft für den Mountainbikesport im Mittelpunkt standen. Genau solche Erlebnisse machen den besonderen Reiz unserer MTB-Gruppe aus – und lassen die Vorfreude auf das nächste gemeinsame Abenteuer schon jetzt wachsen.

Salü

André