Operation „Klunker“: Warum Capra Ibex nichts mehr halten konnte…
Es ist Freitag, 15 Uhr in Cottbus. 18 Mitglieder und Freunde von Capra Ibex stehen vor der Boulderhalle „Klunker“ in Cottbus. Noch sehen sie frisch aus. Noch sind die Hände weich. Noch ahnen sie nicht, dass sie fünf Stunden später das gesamte Wochenende nichts mehr halten können.
Das Protokoll des Wahnsinns
• Die Erwärmung: Wir starteten hochprofessionell. Es wurde gedehnt, rotiert und gehüpft, bis auch der letzte Steinbock betriebsbereit war.
• Die Erstürmung: Kaum an der Wand, gab es kein Halten mehr. Unsere kleinsten Boulderprofis zeigten den Großen mal direkt, dass Schwerkraft eigentlich nur eine Empfehlung ist.
• Die Flugphasen: Es gab spektakuläre Sprünge zu bestaunen. Manche landeten zielsicher am Griff, andere testeten sehr ausgiebig die Weichheit der Matten. (Spoiler: Die Matten sind super!)
• Das Kollektiv-Grübeln: Wenn die Kraft nicht reicht, muss das Hirn ran. Vor den technischen Routen bildeten sich kleine „Fachbeiratssitzungen“, um die komplizierten Boulderprobleme gemeinsam zu lösen. Teamwork vom Feinsten!
Das bittere (aber glückliche) Ende
Um 20 Uhr war so langsam die Luft raus – und die Kraft auch. Die Finger waren lang, die Hände knallrot und die Arme fühlten sich an wie Beton. Nichts ging mehr.
„Party-Bus“ ab Senftenberg
Die Rückfahrt nach Senftenberg war das absolute Highlight der Kontraste. Während auf der Hinfahrt noch die schlechtesten Witze der Welt das Auto erschütterten, gab es auf dem Rückweg das volle Programm:
Hartgesottene Sänger, die jedes Lied lautstark (aber nicht unbedingt textsicher) mitschmetterten.
Schnarch-Konzert. Die totale Erschöpfung siegte bei dem einen oder anderen dann doch über die Musik.
Fazit: Ein mega Tag! Wir sind stolz auf jeden, der über sich hinausgewachsen ist (oder zumindest weich gefallen ist).















