Vorbereiten auf die erste gemeinsame Hüttentour in den österreichischen Bergen?  Am besten mit einer gemeinsamen Hüttentour light in der Sächsischen Schweiz. Hier lest ihr den Erfahrungsbericht von Micha, der mit Greta teilnahm:

Früh am Samstagmorgen, um sieben Uhr, startete unser kleines Abenteuer am Bahnhof Ruhland. Mit der Bahn ging es zunächst in Richtung Festung Königstein, bevor wir direkt mit der Fähre die Elbe überquerten – der Auftakt zu zwei erlebnisreichen Tagen inmitten beeindruckender Natur.

Kaum angekommen, begann auch schon der erste steile Anstieg hinauf zum Lilienstein. Stufe um Stufe arbeiteten wir uns nach oben – über 800 sollten es werden, bevor wir das ambitionierte Zählen kurz vor dem Gipfel aufgaben. Eine spontane Mittagspause am Spielplatz sorgte für neue Energie, bevor es weiterging: Über schmale Pfade und verwunschene Wege führte uns die Route zum Gamrig, wo kleine Höhlen zum Entdecken einluden. Immer wieder wechselten sich knackige Anstiege und Abstiege ab, doch bei bestem Wetter wurden wir mit weiten Ausblicken über die Landschaft belohnt. Für die Kinder fühlte sich der Tag wie ein echtes Abenteuer an. Nach rund 18 Kilometern erreichten wir schließlich gegen 18 Uhr unser Ziel – die Sedlitzer Hütte.

Der zweite Tag begrüßte uns deutlich rauer: nass und kalt. Doch die Motivation blieb ungebrochen. Die kürzere Etappe führte uns von der Hütte durch die Wolfsschlucht und weiter ins Felsenlabyrinth – ein würdiger Abschluss unserer Wanderung. Nach weiteren 12,3 Kilometern war die Erleichterung groß, als wir im Bus saßen. Bei einigen wurden die Augen schnell schwer. Die anschließende Bahnfahrt zurück nach Ruhland verlief entsprechend ruhig – erfüllt von vielen Eindrücken und einem rundum gelungenen Wanderwochenende.

Danke für den Text, lieber Micha!