Unter diesem Motto startete die MTB-Gruppe am Mittwoch in ihr erstes Training des Jahres. Am gewohnten Treffpunkt war schnell klar: Heute wird’s kein Spaziergang. Eis, Schnee und ein glatter Untergrund forderten volle Konzentration – genau das, was gutes Wintertraining ausmacht.
Schon auf den ersten Metern zeigte sich, wie wenig Grip der Winter bereithält. Rutschen, korrigieren, Balance halten – alles gleichzeitig. Doch genau hier liegt der Reiz: Wer im Winter fährt, schult sein Bike-Gefühl wie sonst nirgends. Balance, Koordination und saubere Bewegungen standen automatisch im Mittelpunkt.
Nach den ersten rutschigen Passagen ging es weiter durch griffigen Harschschnee. Bei den Sprungübungen wurde schnell klar: Tempo ist bei diesen Bedingungen zweitrangig. Geschwindigkeit aufzubauen ist schwer, die Landung fühlt sich völlig anders an – und plötzlich zählt nur noch Technik. Sauber fahren statt schnell fahren.
Ganz nebenbei trainierten wir auch den Kopf: Ruhe bewahren, Linien bewusst wählen und Abfahrten kontrolliert meistern. Genau diese mentale Stärke zahlt sich später im Sommer aus, wenn’s am Trail ernst wird.
Nach gut einer Stunde war Schluss – die Sonne verschwand, die Kälte kroch langsam in die Finger. Aber eins war klar: Das Wintertraining hat nicht nur gefordert, sondern vor allem Spaß gemacht. Und die Basis für eine starke Saison ist gelegt.
Salü
André










