Capra Ibex zum Bouldern im Klunker Cottbus

Freitag, 12.12.2025

Am Freitag, den 12.12.2025 war es wieder mal soweit.  Mit 11 höchst motivierten Steingeißen und Steinböcken verließen wir unsere “Bergheimat”, um im urbanen Gebiet eine Boulderhalle zu besetzen: den berüchtigten Klunker in Cottbus!

🥶 Kaltstart und Turbo-Heizung

Als wir in der heiligen Boulder-Halle ankamen, herrschte arktische Kälte. Gefühlt hätten wir uns gegenseitig wärmen müssen. Aber wir sind ja keine gewöhnlichen Säugetiere! Nach unserer rituellen Herdenerwärmung – wahrscheinlich sah es aus wie ein Balztanz aus den Alpen – waren wir jedenfalls perfekt getaktet und innerlich auf Betriebstemperatur 11 hochgeheizt!

🧗 Der Boulder-Guru Erik

Zum Glück hatte unser lokaler Steinbock-Avatar und Kletter-Orakel, Erik, Dienst. Hochmotiviert wie ein junger Bock im Frühling, zeigte er uns seine geheimen Lieblings-Wände. Wir folgten ihm und saugten jeden seiner Tipps auf, als wäre es die letzte Wasserstelle in der Wüste. Wir tobten uns aus, bis unsere Muskeln flehten und unsere Unterarme aussahen, als hätten wir uns mit Beton vollgepumpt.

🍽️ Die große Stärkung (und das Gruppen-Fotoshooting)

Nachdem wir kurz vor dem Muskelkater-Koma standen, gab es die wohlverdiente Rettung: Köstlichkeiten vom Klunker! Offenbar schmeckt nichts besser als Futter, das man sich durch fast-tödliche Anstrengung verdient hat.

Mit vollem Bauch, aber noch leicht wackligen Beinen, zwangen wir uns anschließend zum obligatorischen Gruppenbild. Man muss ja dokumentieren, wie unsere Steinbockherde versucht an der Wand nicht umzukippen.

🧠 Kreatives Chaos: “Ich packe meinen Koffer” – Die Boulder-Edition!

Nachdem wir uns individuell wieder aufgewärmt hatten, kam der kreative Teil. Wir spielten das legendäre Spiel “Ich packe meinen Koffer”… aber mit Bouldergriffen! Jedes Teammitglied musste einen Griff hinzufügen, bis ein Boulder-Ungetüm entstand, das jeder überleben musste. Es war eine Mischung aus genialer Routenplanung und purer Willenskraft. Wer den Griff nicht packte, musste zurück nach Hause per Fußbus laufen (kleiner Scherz!).

Bevor es am Abend zurück ins beschauliche Land der Sedlitzer Bergfreunde ging, wurde natürlich noch frei gebouldert, gequatscht und sichergestellt, dass auch der letzte Armmuskel wirklich bis zum Anschlag benutzt wurde.

Fazit: Der Klunker in Cottbus? Immer eine Pilgerreise wert! Es war ein Wahnsinns-Training mit unserer irre motivierten Herde in einer verdammt coolen Location!

Euer Oberbock Philipp

(der jetzt 48 Stunden lang seine Arme nicht mehr spürt)